3. Herren: Unglückliche Niederlage im hochklassigen Derby

Spieltag:   26.10.18
Bericht:     Carsten de Wall vom 09.11.18

TSV Holtrop II - SVG III    3:2

Nach dem Sieg gegen Weene wollten wir auch gegen den nächsten Verfolger nachlegen, um uns mit fünf Punkten Vorsprung auf Holtrop in die Winterpause zu verabschieden. Das Spiel hielt, was es versprach, auch wenn wir mal wieder nicht alle Mann an Bord hatten und so lediglich zehn gegen zehn gespielt werden konnte.

Die Gastgeber erwischten einen Start nach Maß, als Frank Grönefeld im Anschluss an einen Freistoß bereits nach fünf Minuten das frühe 1:0 markieren konnte. Ingo Becker konnte zehn Minuten später den verdienten Ausgleich erzielen. Das faire Spiel bot einige Torchancen und für uns sogar zwei Strafstöße, die Thomas Christoffers beide parieren konnte. Im Laufe der Saison bekamen wir in 13 Spielen sage und schreibe 13 Elfmeter zugesprochen, von denen wir drei nicht verwandeln konnten. Darunter auch eben die beiden in diesem Spiel.

In der zweiten Halbzeit mussten wir zunächst einige Rückschläge einstecken. So scheiterten wir erst am Pfosten und Ingo Becker musste frühzeitig angeschlagen ausgewechselt werden. Zu allem Überfluss ließ Ingo Manssen sich von seinem Gegner durch ein Foul provozieren, sodass beide Spieler die gelbe Karte sahen. Leider hatte Ingo schon vorher eine gelbe Karte gesehen und wir mussten in Unterzahl weiterspielen. Als Steffen Bohlen dann aber zur Führung traf, hofften wir dennoch, alle drei Punkte aus Holtrop mitnehmen zu können. Der Druck der Gastgeber wurde allerdings zunehmend größer und fünf Minuten vor dem Ende traf Frank Grönefeld zum verdienten 2:2. Die Holtroper wollten allerdings mehr und da wir quasi stehend K.O. waren, kam es wie es kommen musste. Nach einer abgewehrten Ecke zog Sören Pohl aus dem Hintergrund ab und traf mit seinem Schuss genau in den Winkel zum 3:2 Siegtreffer.

Damit hat Holtrop den Anschluss auf uns bis auf zwei Punkte hergestellt und die Meisterschaft bleibt spannend. Wir dürfen jetzt bis März zufrieden und stolz auf die Tabelle schauen, denn so lange sind wir dank der Winterpause mindestens noch Tabellenführer.

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